Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben kommentiert neue Konjunkturzahlen in der DHZSorgen im Baubereich
Die Konjunkturzahlen im schwäbischen Handwerk fallen positiver aus als erwartet. Angesichts der vielen Krisen, der gestiegenen Energiekosten und vieler weiterer Herausforderungen zeigt sich das Handwerk äußerst robust. Sorgen macht aber vor allem der Baubereich. Während es in den Ausbaugewerken zwar außerordentlich gut läuft, hat das Bauhauptgewerbe stark zu kämpfen. Da stellt sich natürlich die Frage: Was ist denn mit den Milliarden aus dem Sondervermögen für Infrastruktur? Wann kommt endlich mal was an?
Die Antworten darauf sind in Teilen ernüchternd. Das Sondervermögen fließt oft nicht in neue Projekte, sondern wird zweckentfremdet, es herrscht Bürokratiestau in den Bauämtern und die Vergabeverfahren sind zu langsam. Traurig, aber wahr. Zeit, dass sich das ändert. Zeit für echte Reformen. Und vor allem: Zeit für Bürokratieabbau.