HWK Schwaben, Sascha Schneider

Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben kommentiert die nötige Stärkung der MittelschulenAuf wen geht die nächste Runde?

„Dass sich Kultusministerin Anna Stolz der Mittelschulen annimmt, freut mich sehr. Zu lange ist diese Schulart vernachlässigt worden, zu viele Probleme haben sich aufgestaut. Die Mittelschule ist der multikulturellste Ort in Bayern. Nirgendwo sonst treffen so viele unterschiedliche Menschen und Sprachen aufeinander, was das Miteinander und die Vorbereitung der jungen Menschen auf das Berufsleben immer herausfordernder macht. Aber nicht nur das hat die Arbeit für die Lehrerinnen und Lehrer im Laufe der letzten Jahre verkompliziert, sondern auch die Tatsache, dass in immer mehr Elternhäusern grundlegende Dinge auf der Strecke bleiben – Bitte und Danke sind längst nicht mehr selbstverständlich. Die Mittelschule muss dringend gestärkt werden. Aber auch im Vorfeld und im weiteren Umfeld muss etwas passieren. Mittelschullehrkräfte können nicht alles auffangen, was schiefläuft. Und auch im Handwerk können wir nicht der Reparaturbetrieb für diese Defizite sein.“



„In Elternhäusern bleiben oft grundlegende Dinge auf der Strecke. Die Mittelschulen müssen besser aufgestellt werden, können aber auch nicht der Reparaturbetrieb für alles sein. Genauso wenig wie das Handwerk.“

Sascha Schneider

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